Warum in die Ferne schweifen?!
Nix wie hin!
⬅︎ Bad Waldsee, Erwin Hymer Museum
Meersburg, Rotes Haus ➡︎
Das kleine, aber einzigartige Speisekartenmuseum in Eriskirch ist eine kulturell-kulinarische Entdeckungsreise durch Geschichte und Gegenwart der Speisekarte von 1843 bis heute. Manfred H. Bertele - Koch, Küchendirektor, Gastro-Mananger und Wirtschaftsdirektor der Hotelkette Hilton in Montreal - hat in mehr als 60 Jahren über 2000 Speisekarten und mehrere hundert Kochbücher gesammelt - aus allen Kontinenten und von Galadiners und Staatsempfängen bekannter und einflußreicher Persönlichkeiten. Den Reigen eröffnet eine Speisekarte von den Wittelsbachern im Jahre 1843. Und wir vermuten - die Sammlung ist noch längst nicht am Ende.
Hier eine kleine Auswahl der Exponate.
Imm > Eriskirch 🚘 17 km
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Die ganze Welt des mobilen Reisens findet sich im ERWIN HYMER MUSEUM in Bad Waldsee. Oder wie fühlten sich damals Menschen, die mit einem Wohnwagen, teilweise Marke Eigenbau, unterwegs waren? Freiheit, Abenteuer, Natur und keine Menschenseele - was für großartige Erlebnisse für einen Städter! So berichtete der bekannte Reisejournalist Theo Rockenfeller in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts und pries die Ungebundenheit des mobilen Reisens. Über viele Jahrzehnte erstreckt sich die Erwin-Hymer-Sammlung. Sie zeigt Automobile wie den Praga, den Brezel-VW, den schnittigen Borgward, den gewaltigen Chevrolet, den legendären Audi Ro 80, den tapferen Trabi als Zugmaschinen vor den gemütlichsten, gewagtesten, mondänsten, aus heutiger Zeit skurrilsten Wohnwagen samt damals notwendigem Inventar. Wahrlich eine Zeitreise durch Epochen von Design und Technik gleichermaßen. Es macht immer wieder viel Freude, sich diese Ausstellung anzuschauen.
Imm > Bad Waldsee 🚘 48 km
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Das Auto- und Traktormuseum Bodensee in Uhldingen-Mühlhofen wirbt mit dem Slogan „100 Jahre Stadt- und Landleben an einem Tag“. Die Zeitreise wird lebendig durch die eindrucksvolle Präsentation einer Vielzahl von Automobilen, Traktoren, Motorrädern und Maschinen, die in dieser Zeit erfunden, entwickelt und gebaut wurden. Ergänzt wird die Ausstellung durch sorgfältige Sammlung von Werkzeugen in der Landwirtschaft und in den unterschiedlichen Handwerken, aber auch durch Darstellung von Küchenutensilien und helfenden Maschinen im Haushalt. Auch eine umfangreiche Auswahl von Werbetafeln, Kleidung und Waren aller Art ist zu sehen. Sonderausstellungen ergänzen das spannende Angebot.
Aktuell: Die Geschichte des VW Käfer mit über 30 Modellen von 1951 bis 2003.
Das Restaurant „Jägerhof“ lockt mit Kaffee und Kuchen, saisonalen Gerichten und einer herrlichen Aussicht über den Linzgau bis zum Bodensee.
Anfahrt: auf der B 31 nach Meersburg, dann auf der Meersburger Str., später Mühlhofer Str. bis vor die Haustür.
Imm > Gebhardsweiler 🚘 13 km
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Der Wallfahrtsort Maria im Stein liegt im Naturschutzgebiet Aachtobel in der Nähe von Lippertsreute im Bodenseekreis. Auf den Hinweistafeln liest man Interessantes über die Geschichte und Geschicke dieses besonderen Ortes inmitten einer idyllischen Auenlandschaft zwischen hohen Felsen:
>>Im Jahre 1550 wird der Wallfahrtsort „Maria im Stein“ erstmals urkundlich erwähnt. Er gehörte zur Überlinger Vogtei Hohenbodman. Ihren Höhepunkt erreichte die Wallfahrt im 18. Jahrhundert. 1742 wurde ein Neubau durch Weihbischof Graf Fugger eingeweiht. Zahlreiche Votivtafeln weisen auf Gebetserhörungen und Wundertaten hin. Laut Überlieferung konnten die Hohenbodmaner 1797 durch eine Bittprozession nach „Maria im Stein“ eine drohende Viehseuche abwenden.
Trotz aller Proteste aus der Bevölkerung wurde die Wallfahrt 1824 aufgehoben und die Kapelle abgebrochen. Nur ein kleines Blumengärtlein, ein steinernes Kreuz und ein einfaches Holzkapellchen blieb übrig. Das Gnadenbild war in die Lippertsreuter Kirche überführt worden.
Pfarrer Dr. Eugen Walter, der 1941 nach Lippertsreute kam, ist es zu verdanken, daß das Gnadenbild „Unserer lieben Frau“ wieder seinen Platz in „Maria im Stein“ bekam. Am 25. April 1945 kam die französische Besatzungsmacht nach Lippertsreute. Pfarrer Walter ging mit einem weißen Tuch auf die Franzosen zu, die Besatzung passierte das Dorf, und der Pfarrer gelobte: „Wenn das Dorf und seine Bewohner verschont bleiben, möchte ich dafür sorgen, daß die Wallfahrt „Maria im Stein“ wieder errichtet wird.“
Und so geschah es. Dank seiner tatkräftigen Führung und der Unterstützung vieler Gönner wurde die Stätte am 15. August 1948 feierlich wiedereröffnet. „Maria im Stein“ ist wieder eine würdige Gnadenstätte geworden, zu der viele Menschenin Not und Bedrängnis Zuflucht nehmen.<<
Wandervorschläge gibt es reichlich, je nach individueller Kondition: Mal steil bergan durch die Hohenbodmanner Wälder, um einen herrlichen Blick auf den Bodensee zu genießen. Mal weit nach Süden zum Stefansfeld und Schloß Salem. Wir haben es kurz gemacht: zur Maria im Stein von Bruckfelden aus und zurück. Mehr war bei der mitgenommenen Vesper nicht drin.
Anreise: von Immenstaad aus über Land (um sich die hektische B 31 zu sparen). An den Ziegen von Ahausen vorbei auf Salem zu, dann über Rickenbach nach Lippertsreute; an der Umleitung geradeaus und die erste rechts nach Bruckfelden.
Imm > Bruckfelden 🚘 27 km
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Rund 30 Kilometer fährt man von Kreuzlingen nach Stein am Rhein, vor allem am Bodensee entlang, vorbei am Schloß Arenenberg mit Napoleonmuseum. Ein Abstecher lohnt sich.
Um in die Altstadt von Stein zu kommen, muß man die Straße Nummer 13 verlassen und über die Rheinbrücke fahren. Dann erwarten einen die Fassadenmalereien an vielen Häusern, immer wieder ob der Fülle und Vielfältigkeit überraschend. Die älteste am Haus „Weißer Adler“ mit Motiven aus Boccaccios Decamerone stammt aus dem frühen 16. Jh, die jüngeren um 1900, so z.B. das Mauerfries am Haus „Sonne“ mit Diogenes berühmtem Satz „Abi a sole“, „Geh’ mir aus der Sonne“. Unbedingt ansehen: Das Museum St. Georgen mit weitgehend erhaltenen Teilen des ehemaligen Benediktinerklosters und schönen und äußerst informativen Wandgemälden aus der Zeit um 1500 und einem beeindruckenden Kreuzgang, von dem aus - wie in Klöstern üblich - die Zellen der Mönche und Wohnräume des Abtes zu erreichen sind .
Imm > Stein 🚘 47 km (mit Fähre)
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Wangen ist alt. Die Große Kreisstadt im Allgäu mit seinen etwa 27000 Bewohnern hat ihre Wurzeln im Jahr 770, als eine Schenkung der Ortschaft Haddinwilare durch einen Hadupert und seiner Mutter Teotrada Hatzenweiler an das Kloster St. Gallen erwähnt wurde (Wiki).
1286 wurde Wangen zur Reichsstadt erhoben. Im Dreißigjährigen Krieg (1618 - 1648) hatten Wangen und seine Bevölkerung stark unter der Pest und unter Überfällen schwedischer Truppen zu leiden. Auch wüteten im Laufe der Jahrhunderte mehrere Stadtbrände mit großen Zerstörungen.
Wer heute die Altstadt von Wangen durch das Martinstor betritt und vorbeigeht am Kaffeehaus Walfisch und dem 500 Jahre alten Fidelisbäck, der steht schnell vor dem ältesten Gebäude der ehemaligen Reichsstadt, der Stadtpfarrkirche St. Martin, deren Geschichte ins 9. Jahrhundert zurückweist. Hier am Marktplatz ist das Zentrum der einladenden Stadt, und man kann sich für einen Kaffee und einen Erdbeerkuchen gemütlich im Hinderofen niederlassen, das schmucke Rathaus mit seiner Fassade aus dem Jahre 1721 als stolzer Gegenüber. Beim Stadtbummel beeindrucken die zahlreichen Haus- oder Lüftlmalereien, häufig mit Erzählungen aus der Stadtgeschichte. Ein Besen- und Bürstengeschäft freut sich über Besuch wie auch ein Barbier mit einer Einrichtung des Ladenlokals aus den Anfängen des vorigen Jahrhunderts. Und nicht zu vergessen Wangens Brunnen. Wobei: Bei den Verdruckten Allgäuern sollte man schaun, daß man denen nicht zu nahe kommt. Sie spucken!
Imm > Wangen 🚘 44 km
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Der 25 Hektar große Fürstliche Park Inzigkofen (bei Sigmaringen) ist ein interessanter Landschaftsgarten, der zwischen 1811 und 1829 auf Veranlassung der Fürstin Amalie Zephyrine aus dem Hause Hohenzollern“ angelegt wurde. Heute wird der Park ehrenamtlich durch die Ortsgruppe Inzigkofen des Schwäbischen Albvereins betreut.
Dem Spaziergänger bieten sich herrliche Blicke vom Känzele über die Degernau auf die Donau und beim Abstieg zum Flußbett auf den Amalienfelsen. Grotten und Höhlen, gebildet durch Kalkauswaschungen, ein Felsentor und zahlreiche sich an die Hänge schmiegende gesicherte Wege wie auch Alleen mit altem Baumbestand machen den Aufenthalt im Fürstlichen Park Inzigkofen zu einem Erlebnis. Zu dem natürlich auch der Gang über die Teufelsbrücke gehört, die der Sage nach in ihrer gewagten Konstruktion nur mit Hilfe des Teufels gefertigt werden konnte. Ein herrlich entspannter Wandertag für die ganze Familie.
Imm > Inzigkofen 🚘 61 km
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FahrMalHin-Tipp und Fotos von Claudia aus Immenstaad
Württembergs Märchenschloß, romantische Reise ins Mittelalter
Schloß Lichtenstein 1
72805 Lichtenstein
Tickets an der Kasse, Führungen alle 20 Minuten
Der Roman von Wilhelm Hauff „Lichtenstein - eine romantische Sage aus der württembergischen Geschichte“, erschienen 1826, war Anregung für Wilhelm, Graf von Württemberg, eine mittelalterliche Ritterburg - das Schloß Lichtenstein - bauen zu lassen, 500 Meter entfernt von der Ruine der Burg Alt-Lichtenstein aus dem 12. Jh. . Imm > 🚘 112 km
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Eines der größten Stadtschlösser Deutschlands
Hohenzollernschloß Sigmaringen
Karl-Anton-Platz 8
72488 Sigmaringen
Tickets online/ an der Kasse. Besichtigung auch ohne Führung mit Audioguide in vielen Sprachen möglich.
„Die erste Erwähnung der Burg von Sigmaringen erfolgte bereits im Jahre 1077 in der Chronik des Klosters Petershausen. Die ältesten Teile des Hohenzollernschlosses liegen unter den großen Neu- und Umbauten des 17. und 19. Jahrhunderts verborgen. Die jetzt noch erhaltenen Burgreste stammen aus der Stauferzeit um 1200 (Burgtor, Palas und Bergfried). Essentielle Burgelemente verschmolzen im Laufe der Epochen mit den Nachfolgebauten. Der Ursprung der Schlossbauten ist weitestgehend identisch mit der äußeren Umfassungsmauer der Burg.“ (Homepage Hohenzollern-Schloß) Imm > 🚘 64 km
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Seestraße Ost 33
88090 Immenstaad
"Fischerhütten am Bodenseeufer prägten in der Vergangenheit das Ortsbild Immenstaads als Fischerdorf. Die alte Fischerhütte am Kniebach steht als letzte bis heute und ist im Besitz der Fischer-Familie Dikreiter. Der Heimatverein hat sie nun renoviert und als lebendiges Museum neu gestaltet. Durch eingebaute Glasscheiben erhalten Sie Einblicke ins Innere der Hütte, in der einige Originalteile aus vielen Jahren Immenstaader Fischerei-Geschichte aufbewahrt werden. Die Fischerhütte erzählt die Immenstaader Geschichte in den 30er-Jahren, in denen Immenstaad als Fischerdorf bekannt war.“ (Immenstaad-Tourismus)
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Reptilienhaus, Ehbachstraße 4, 88690 Uhldingen-Mühlhofen
Nicht jeder, der mal eine Schlange oder Echse - natürlich nur aus sicherer Entfernung - sehen will, muß sich auf die Reise machen. Keine Busfahrt quer durchs endlose Indien, kein tropfender Regenwald am Amazonas, keine sengende Sonne im Death Valley, wo die Klapperschlange fröhlich klappert. Alles im Fall nicht unbedingt erforderlich.
Denn: Es gibt ja das Reptilienhaus in Unteruhldingen. Also praktisch um die Ecke. Gegründet wurde es 1976 von Renate und Peter Kisser als eine im Washingtoner Artenschutzabkommen registrierte und staatlich anerkannte wissenschaftliche Auffang- und Pflegeeinrichtung für ausgesetzte, beschlagnahmte, sowie nicht mehr vermittelbare Reptilien. (Website Reptilienhaus)
Die Fotos unserer Diashow zeigen die Tiere in diesem mit viel Sorgfalt gepflegten Reptilienhaus aus nächster Nähe und erklären ihre Lebensgewohnheiten.
Warum also in die Ferne schweifen und sich im Urwald womöglich noch den Fuß verknacksen oder sogar verlaufen!? Ab nach Uhldingen zu Henry, der Boa, und Hanibal, der 44 Jahre jungen Schildkröte. Imm > 🚘 14 km
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Pfarrkirche Sankt Peter und Paul und Wallfahrtskirche Unser Lieben Frau, 88427 Bad Schussenried, Steinhausen
Nähert man sich dem kleinen Ort Steinhausen (400 Einwohner), so grüßt die wohl „schönste Dorfkirche der Welt“, die Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau, schon von Ferne. Die Brüder Johann Baptist und Dominikus Zimmermann haben dieses Kleinod zu Beginn des 18. Jh. für die Reichsabtei Schussenried erbaut und mit wunderbaren Deckenfresken und reichem Stuck ausgestattet - man kennt die beiden auch als Baumeister der Kirche in der Wies in Steingaden.
Die Kirche gilt als:
- Hauptwerk der Wessobrunner Schule
- eines der größten Meisterwerke des frühen Rokoko
- Hauptsehenswürdigekit der Oberschwäbischen Barockstraße und
- Hauptsehenswürdigekit des Oberschwäbischen Jakobsweges.
Sie bezaubert durch wunderbares Licht, eine ebensolche Akustik und einer beeindruckenden Architektur.
„Direkt gegenüber der schönsten Dorfkirche der Welt steht der Landgasthof zur Linde, der im Jahre 1609 vom damaligen Prämonstratenser-Kloster in Bad Schussenried erbaut wurde. Somit zählt heute der Landgasthof zur Linde zu den ältesten Wirtshäusern Oberschwabens und als Meisterwerk des süddeutschen Rokokos. Seit dem Jahr 1889 ist der Landgasthof nun im Familienbesitz der Familie Heinzelmann“, heißt es auf der Homepage oberschwaben-tourismus.de .
Die Linde ist auch beschrieben in: Ebel/Gürtler/ Schmidt 50 historische Wirtshäuser in Oberschwaben und am Bodensee.
Wer sich ein paar Tage im Gasthof Linde gemütlich machen will, den erwarten große, moderne Zimmer mit viel Holz und begehbarer Dusche und Balkon. Zum Dinner begibt man sich, wenn’s wärmer geworden ist, in den Garten, angenehm temperiert durch einen kleinen Teich mit viel Grün, zum Beispiel zu Schweinsbraten mit Semmelknödel oder einem großen Salat mit Mandarinendressing … die Speisekarte variiert, und es gibt auch Themenwochen, wie z.B. „Fischtage“. Imm > 🚘 70 km
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1️⃣ Bad Waldsee: Ein Bummel durchs wunderschöne Städtchen mit Stadt- und Schloßsee und einer bezaubernden historischen Altstadt lohnt sich. Viele Cafés laden zum Verweilen und Schauen ein, ein Bummel durch die kleinen Geschäfte ist auch reizvoll.
2️⃣ Bauernhofmuseum Kürnbach: 40 Gebäude aus sechs Jahrhunderten zeigen das bäuerliche Leben der Menschen früher in Oberschwaben. In den Häusern finden sich Ausstellungen zur Alltags- und Kulturgeschichte, was den Rundgang besonders eindrucksvoll macht. Ausführliche Erklärungen für Groß und Klein.
3️⃣ Bad Schussenried: Klosterkirche St. Magnus: Sie gehört zu den größten erhaltenen spätromanischen Kirchen in Oberschwaben. Modernisierung im 15. und 18. Jh. Unter der barocken Verkleidung erkennt man die spätromanischen Pfeilerarkaden.
Und natürlich darf ein Besuch der Schussenrieder Brauerei Ott mit Deutschlands erstem Bierkrugmuseum nicht fehlen! Es gibt eine Brauereigaststätte mit oberschwäbischen Spezialitäten und einem vielfältigen Veranstaltungskalender fürs ganze Jahr!
4️⃣ Fahrt ins Blaue durch die Region: Zum Beispiel vorbei an der Schussenquelle, dann zum Keltenmuseum in Herbertingen und zur Heuneburg - Stadt Pyrene, zum Berg Bussen, und zurück durch eine topfebene Landschaft und der nachgebauten Ritterburg in Kanzach.
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Frank Ebel, Franziska Gürtler, Bastian Schmidt: 50 historische Wirtshäuser in Oberschwaben und am Bodensee
Auch hier bewahrheitet sich: Warum in die Ferne schweifen … Ein gutes Essen, ein feiner Grauburgunder, und das in historischer Atmosphäre! Wunderbar! Und gerade einmal um die Ecke wie der Grüne Baum in Moos. Ein Wirtshaus mit Kachelofen, schöner Holzvertäfelung und vom Singener Künstler Robert Seyfried herrlich gestalteten Glasfenstern. Der heutige Wirt Hubert Neidhart hat einen ganz besonderen Draht zu einem nicht genannten Bodensee-Fischer. Seine den Gästen liebevoll servierten Spezialitäten - wen wundert’s: Fisch. Weithin berühmt auch seine französische Fischsuppe. Und das Brot bäckt er selbst. Aus Emmer. Und mit Gleichgesinnten hat er einen Förderverein „Höri-Bülle“ gegründet. Man möchte hier gar nicht mehr aufstehen, am Kachelofen. Entschuldigung - man sollte unbedingt weiterlesen. Denn in diesem schönen „Restaurantführer“ sind sie versammelt und werden, gekonnt fotografiert, liebevoll und detailliert vorgestellt wie in unserem Beispiel oben. Unsere Wirtshausperlen, fünfzig an der Zahl, rund um den Bodensee und in Oberschwaben. Von Rielasingen bis Überlingen, von Konstanz über Wangen und Steinhausen bis Lindau. Lesezeit, die sich unbedingt lohnt. Und danach sollte unbedingt zur Tat geschritten werden.
RS 2024
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